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Sicherheit, Missbrauch und Governance

Provenance

Heißt auch Content Provenance.

Informationen über Herkunft und Bearbeitung eines Inhalts.

Provenance bezeichnet die nachvollziehbare Herkunft eines Inhalts: Wer hat ihn erstellt, womit, wann, und was wurde seither daran geändert. Für Medieninhalte gibt es dafür einen Industriestandard, der solche Angaben kryptografisch gesichert an die Datei bindet. C2PA

Herkunft statt Erkennung

Der Ansatz dreht die übliche Frage um. Statt zu erkennen, ob etwas von einer Maschine stammt, was bei Text unzuverlässig bleibt, wird die Entstehungsgeschichte mitgeführt und lässt sich prüfen.

Das ergänzt eingebettete Signale, die von der Erzeugerseite kommen und beim Weiterverarbeiten verlorengehen können. Kirchenbauer et al. Beide Wege setzen voraus, dass die beteiligten Werkzeuge mitspielen.

So kannst du dir das vorstellen

Der Lieferschein und die Stempel auf einer Akte. Sie beweisen nicht, dass der Inhalt stimmt, aber sie zeigen, wer sie wann in der Hand hatte. Das Bild erklärt den Unterschied zwischen Herkunft und Wahrheit.

Was es in der Praxis bedeutet

Für Redaktionen, Behörden und Unternehmen mit Öffentlichkeitsarbeit ist die praktische Frage, ob die eigenen Werkzeuge solche Angaben erzeugen und erhalten. Viele Bearbeitungsschritte entfernen sie stillschweigend.

Intern lohnt sich eine schlichtere Variante: festhalten, welche Teile eines Dokuments mit KI entstanden sind, welche Quellen benutzt wurden und wer die fachliche Abnahme gemacht hat. Das beantwortet die meisten Fragen, die später gestellt werden.

Wo es verwechselt wird

Herkunftsangaben sind kein Echtheitsnachweis für den Inhalt: Ein gut dokumentiertes Bild kann trotzdem irreführend sein. Und fehlende Angaben bedeuten nicht, dass etwas gefälscht ist.

Verwandte Begriffe

AI Watermarking, Grounding, Citation Precision, Responsible AI, Data Poisoning.

Quellen